
Wolfgang Porsche, Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche AG, plant den Bau eines privaten, etwa 500 Meter langen Tunnels mit einer unterirdischen Garage zu seiner Villa am Kapuzinerberg in Salzburg. Dieses Vorhaben hat in der Stadt intensive Diskussionen ausgelöst.
Im April 2024 schloss der damalige Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP) einen Vertrag mit Porsche ab, der ihm gegen eine einmalige Zahlung von 40.000 Euro das Recht einräumte, den Tunnel auf städtischem Grund zu errichten. Dieser Vertrag wurde kritisiert, insbesondere hinsichtlich der Angemessenheit der Abgeltung und der Transparenz des Verfahrens.
Eine Gruppe um Tobi Roswog aus Leipzig veranstaltet vom 15.-17. April sogenannte „Porsche-Tunnel-Festspiele“ und sucht noch Aktivist*innen aus Salzburg. Auf der Homepage des Projekts ist zulesen:
„Es ist ein Mitmach-Theater, selbstorganisierte Festspiele für alle, die diese Ungerechtigkeiten nicht länger hinnehmen möchten. Wir können uns Überreiche wie Wolfgang Porsche nicht mehr leisten. Für 10 Million Euro einen Privattunnel? Nicht mit uns! Kein Luxus für Wenige auf Kosten Anderer, sondern für das Gute Leben für Alle. Mach mit und sei dabei!“
Einer der Programmpunkte: 15.4 18 Uhr Fishbowl am Stefan Zweig Platz zum Thema „Die Macht der Über-Reichen. Heute: Wolfgang Porsche“.
Du magst direkt mit Deiner Aktionsgruppe vorbei kommen, aber hast noch fragen, dann meld Dich unter bandenbilden@salzburger-porsche-tunnel-festspiele.at.
Näheres siehe auch den Bericht auf DER STANDARD
Foto: Screenshot der Aktions-Homepage
