Über

Die Idee geht auf 2013 zurück. Über 30 Personen waren damals der Einladung gefolgt, in einem Workshop Perspektiven für ein „Salzburger Forum Zivilgesellschaft“ zu entwickeln. In Arbeitskreisen wurden Fragen behandelt wie „Was ist Zivilgesellschaft? Welche Ziele soll ein solches Forum haben? Wer soll zur Mitwirkung eingeladen werden? (NGOs, Einzelpersonen, auch Parteien?) Wie können wir einander stärken? Was ist das Verbindende einer solchen Plattform? Damals fehlten die Ressourcen, das Projekt weitervoranzubringen.

Im Frühling 2016 gab es einen neuen Anstoß und Anfang Juli fanden zwei Treffen mit VertreterInnen von Salzburger NGOs für eine „Plattform Zivilgesellschaft“ statt, bei denen bekräftigt wurde, einen neuen Anlauf zu nehmen. Das Projekt versteht sich als „Work in Progress“, die Plattform soll wachsen, die vorliegende Website neben regelmäßigen Treffen als Vernetzungstool dienen.

Ziele:
– Die Plattform Zivilgesellschaft soll in Salzburg tätige Nichtregierungsorganisationen stärken und ihr Wissen und Engagement für die Politik und Gesellschaft noch mehr sichtbar machen.
– Menschen, die in Initiativen aktiv sind, sollen mehr von einander erfahren und miteinander kooperieren.
– Menschen, die sich engagieren wollen, sollen erfahren, wo sie das tun können.
– Der Dialog von NGOs mit der Verwaltung und Politik soll gefördert werden.

Angesprochen sind Gruppen und Organisationen im Bundesland Salzburg, die sich in den Bereichen Umwelt & Nachhaltigkeit, gemeinwohlorientiertes Wirtschaften, soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte und Demokratie engagieren. Die Teilnahme an der Plattform beinhaltet die Zustimmung zu diesen übergeordeneten Zielen. Sie bedeutet nicht, dass alle Plattformmitglieder in allen inhaltlichen Details übereinstimmen müssen.

Die Plattform ist offen für neue Gruppierungen, die Mitgliedschaft ist verbunden mit der Teilnahme an den Treffen sowie der Mitwirkung an der Online-Plattform (z. B. Terminkalender). Politische Parteien halten wir für wichtig, wir sehen diese aber nicht als Teil der Plattform.

Ausschlusskrietrien: Ausgeschlossen sind nach internationaler Norm für „Zivilgesellschaft“ Gruppen mit rassistischen, antisemitischen oder in anderer Form die Menschenwürde verletzenden Inhalten.

Als Koordinierungsstelle hat sich die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen bereit erklärt, die sich dem Motto ihres Gründers „Betroffene zu Beteiligten“ gemäß als Ort der Vernetzung und BürgerInnen-Beteiligung versteht.

Kurt Eggerzivilgesellschaft@eku-konstruktiv.at
Hans Holzinger, jungk-bibliothek@salzburg.at

 

 

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