Ausstellung „Sozialstaat – Fair Play für soziale Gerechtigkeit“ – Armutskonferenz

Die Ausstellung „Sozialstaat – Fair Play für soziale Gerechtigkeit“ macht soziale Ungleichheiten an sieben interaktiven Stationen sichtbar – dargestellt als unfairer sportlicher Wettkampf, etwa durch ein „Vermögens‑Fußballspiel“ oder unterschiedliche Wurfchancen im Basketball. Sie zeigt: Ungleiche Startbedingungen führen zu ungleichen Möglichkeiten – und der Sozialstaat wirkt als Schiedsrichter, der faire Regeln schafft und gesellschaftlichen Ausgleich stärkt. Es werden Führungen für Schulen (ab der 8. Schulstufe) angeboten. Die Ausstellung läuft bis zum 27. April 2026 in der AK Salzburg.

Armut bekämpfen – nicht die Armen. Pflege, Kindererziehung und Sorgearbeit halten unsere Gesellschaft am Laufen – und sind dennoch schlecht bezahlt und wenig anerkannt. Gleichzeitig entscheidet Herkunft oft mehr als Leistung. Die Leistungslüge verschleiert diese Ungerechtigkeit, indem sie Armut als persönliches Versagen darstellt. Die 15. Armutskonferenz Selber schuld! – Armut und die Leistungslüge untersucht, wie soziale Ungleichheit gerechtfertigt wird und warum Begriffe wie „Leistung“ oder „Chancen“ missbraucht werden. Gemeinsam werden Wege gesucht, Armut konsequent zu bekämpfen – statt die Betroffenen zu beschämen. Beginn: 28. April, 10:30 Uhr Ende: 29. April, 14:00 Uhr, St. Virgil

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