„No war“ – Schwerpunktheft des Friedensbüros Salzburg zu Militarisierung und Frieden

Die Welt befindet sich derzeit in einer Phase massiver Aufrüstung. Laut dem Friedensforschungsinstitut SIPRI stiegen die globalen Militärausgaben 2024 auf über 2,7 Billionen US-Dollar. Die Friedensforschung zeigt aber, dass Aufrüstung die Welt nicht sicherer macht – sie führt vielmehr zu Rüstungswettläufen und internationalen Spannungen.

Das Friedensbüro hat es sich in dieser Kranich-Ausgabe daher zur Aufgabe gemacht, sich einerseits mit den Folgen zunehmender Militarisierung auseinanderzusetzen und andererseits Rezepte für die Friedenssicherung aufzuzeigen.

Inhalte: Mehr Sicherheit ohne Waffen! (Werner Wintersteiner), An den Grenzen des Vorstellbaren (Juliana Krohn), Alles ist falsch (Claudia Brunner), Auf dem Weg in einen Kriegsstaat? (Interview mit Fabian Scheidler), ”Sicherheitspolitik lässt sich heute nur transnational verwirklichen” (Interview mit Andreas Gross), Friedenssicherung durch proaktive Neutralitätspolitik (Friedrich Glasl), Costa Rica: das Land ohne Armee – ein Modell für die Welt? (Leo Gabriel)

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Hans Holzinger

Zukunfts- und Nachhaltigkeitsforscher, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen in Salzburg, 2010-2014 Lehrauftrag an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Autor und Vortragender, zuletzt erschienen: "Neuer Wohlstand. Leben und Wirtschaften auf einem begrenzten Planeten" (2012); "Sonne statt Atom. Robert Jungk und die Debatten über die Zukunft der Energieversorgung seit den 1950er-Jahren" (2013), "Von nichts zu viel - für alle genug" (2016), "Post-Corona-Gesellschaft" (2020). Forschungsschwerpunkte: Zukunft der Arbeit und sozialen Sicherung, globaler Ausgleich, neue Wohlstandbilder. Mitglied u.a. von Attac, Gemeinwohlökonomie,Global Marshall Plan Initiative, Südwind, Amnesty International.

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