Roundtable „Less parking, more City“ 2.12. 9-11 Uhr

Einladung zum digitalen Round Table „Less parking, more city!“
Wie können Stellplätze vom Wohnen entkoppelt und dadurch Qualitäten geschaffen werden?

am Mittwoch, 02. Dezember 2020, 9:00 bis 11.30 Uhr

Digitale Veranstaltung:
Meeting-Teilnahme: Teilnahme im Zoom mit diesem LINK
Meeting-ID:873 4581 4507
Kennwort:142826

In neu geplanten und errichteten Wohnquartieren gelingt es immer häufiger Stellplätze für Autos neu, flexibler und durchlässiger zu organisieren. Großstädte wie Berlin oder Wien zeigen vor, wie solche Konzepte in modernen Neubauquartieren plan- und realisierbar sind. Aber auch im kleineren Rahmen einzelner Baufelder können – in guter Abstimmung mit dem städtischen Parkraummanagement – Innovationen geschaffen werden.

Das zentrale Prinzip folgt der „Entkopplung“ von Stellplatz und Wohnung, sowohl rechtlich, als auch räumlich. Wohnen und Parken dürfen somit getrennt voneinander gedacht werden. Bedeutend ist die Aussicht darauf, Wohnen leistbarer zu machen – insbesondere dann, wenn Alternativen zu teuren Tiefgaragen umgesetzt werden, begleitet von einer verbesserten Aufenthaltsqualität. Diese kann im entstandenen Freiraum im Wohnquartier besser genutzt werden: Für Begegnung der Bewohner*innen und deren Kommunikation im Quartier.

In der Planung, der Umsetzung und dem Betrieb stellen sich derzeit in Salzburg noch praxisrelevante Fragen, die gemeinsam beim „digitalen Round Table“ mit dem Vortragenden DI DI Kurt Weninger und mit Expert*innen der Stadtverwaltung, der Bauwirtschaft, der Politik, der Forschung und mit interessierten Bürger*innen diskutiert werden:

  • Warum sind beim „Wohnen und Parken“ innovative Ansätze gefordert?
  • Wodurch können „Wohnen und Parken“ (in Salzburg) eine Transformation erfahren?
  • Was braucht es, damit Stellplätze räumlich und rechtlich vom Wohnraum entkoppelt werden?
  • Wen braucht es, damit innovative Ansätze im Stellplatzmanagement Eingang finden?

Neue Stellplatzmechanismen können gut funktionieren.
Diskutieren Sie mit, was es in der Planung, der Umsetzung und im Betrieb braucht, um eingebettet in integrierte Stadtteil- und Mobilitätskonzepte innovative Ansätze zu entwickeln. Die Ergebnisse werden in das Konzeptpapier zu „Mobilität im Wohnquartier“ als Wissensgrundlage für Stadt und Land eingearbeitet.

Referent: DI DI Kurt Weninger – Technische Universität Wien – Forschungsbereich Bodenpolitik und Bodenmanagement an der Fakultät für Architektur und Raumplanung
Co-Autor der Studie über das „Stellplatzregulativ in Niederösterreich“

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