Salzburger Plattform gegen Atomgefahren kritisiert EU-Vorschlag | Beiträge des ORF

Die Salzburger Plattform gegen Atomgefahren, kurz PLAGE, kritisiert den EU-Vorschlag, Atomenergie mit Blick auf den Klimawandel als „grüne“ Energie einzustufen, wie Obmann Franz Daschil ausführt:

„Genau mit Jahresende,  am Silvestertag wurde der Vorschlag zur EU-Taxonomie, mit dem sich die Atomlobby wieder Zugang zu Förderungen und Anerkennung schaffen will, veröffentlicht. Das bedeutet natürlich für uns wieder eine intensive Aufklärungs- und Widerstandsarbeit, die wir auf Grund der guten Vorbereitungen unseres Teams und vieler anderer damit befassten Personen auch gleich intensiv gestartet haben.

Auch die Medien haben das Thema aufgegriffen und die PLAGE zu einer Stellungnahme eingeladen. So wurde Franz Daschil diese Woche von Radio Salzburg interviewt und gemeinsam mit Julia Bohnert wurde ein Fernsehbeitrag für Salzburg heute aufgenommen. Dieser wird am Sonntag 9. Jänner um 19 Uhr in ORF2 – Salzburg heute ausgestrahlt. Am Montag den 10. Jänner gibt es dann eine Stunde in Radio Salzburg „Mittagszeit“ von 13:00 bis 14:00, zu der Daschil eingeladen ist und dort zum Thema Taxonomie und Greenwashing von Atomenergie Stellung nehmen wird. mehr

Gute Informationen, die auch regelmäßig aktualisiert werden, findet ihr auf der Homepage: www.plage.at

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Hans Holzinger

Zukunfts- und Nachhaltigkeitsforscher, Senior Adviser der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen in Salzburg, Bildungswerkleiter in Seekirchen, 2010-2014 Lehrauftrag an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Autor und Vortragender, Auswahl Bücher: "Wirtschaftswende" (2024), "Post-Corona-Gesellschaft" (2020), "Von nichts zu viel - für alle genug" (2016), "Neuer Wohlstand. Leben und Wirtschaften auf einem begrenzten Planeten" (2012); "Sonne statt Atom. Robert Jungk und die Debatten über die Zukunft der Energieversorgung seit den 1950er-Jahren" (2013), "Von nichts zu viel - für alle genug" (2016), "Post-Corona-Gesellschaft" (2020). Forschungsschwerpunkte: Zukunft der Arbeit und sozialen Sicherung, globaler Ausgleich, neue Wohlstandbilder. Mitglied u.a. von Scientists for Future, Attac, Gemeinwohlökonomie, , Südwind, Amnesty International.

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