Verschwörungstheorien – eine Gefahr für die Demokratie. 20.4.

Die Verbreitung von Verschwörungstheorien stellt ein in letzter Zeit vieldiskutiertes Problem für die Gesellschaft und den öffentlichen Diskurs dar. Gerade im Kontext der Corona-Pandemie und in der Folge auch in Verbindung mit anderen gesellschaftspolitisch relevanten Themen erleben wir eine Vergiftung der öffentlichen Debattenkultur. Dabei spielen neben klassischen Medien verstärkt auch digitale Netzwerke und Social Media eine immer wichtigere Rolle. Es steigen Tendenzen der Radikalisierung und es stellt sich immer dringlicher die Frage, welches Gefahrenpotential diese Entwicklung für die Demokratie mit sich bringt. Im Rahmen der Veranstaltung sollen mögliche durch Verschwörungstheorien verursachte Risiken für die Gesellschaft aus unterschiedlichen Perspektiven erörtert und kritisch diskutiert werden.

PROGRAMM

18:00 Uhr Reinhard Heinisch/Thomas Steinmaurer: Begrüßung
18:15 Uhr Julia Partheymüller, Universität Wien, VieCER:
COVID-19-Verschwörungsglaube – Die Rolle der Medien
18:45-20:00 Uhr Round Table: Die Corona-Pandemie in Österreich: Mit Verschwörungsmythen gegen die Demokratie?
Julia Partheymüller (Universität Wien), Reinhard Heinisch (Universität Salzburg),
Thomas Steinmaurer (Universität Salzburg), Markus Sulzbacher (Der Standard).
Moderation: Ursula Maier-Rabler

20.4.2023, 18:00 Uhr, Universität Salzburg, Edmundsburg, Mönchsberg 2, Europasaal

Infos: Thomas.Steinmaurer@plus.ac.at

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Hans Holzinger

Zukunfts- und Nachhaltigkeitsforscher, Senior Adviser der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen in Salzburg, Bildungswerkleiter in Seekirchen, 2010-2014 Lehrauftrag an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Autor und Vortragender, Auswahl Bücher: "Wirtschaftswende" (2024), "Post-Corona-Gesellschaft" (2020), "Von nichts zu viel - für alle genug" (2016), "Neuer Wohlstand. Leben und Wirtschaften auf einem begrenzten Planeten" (2012); "Sonne statt Atom. Robert Jungk und die Debatten über die Zukunft der Energieversorgung seit den 1950er-Jahren" (2013), "Von nichts zu viel - für alle genug" (2016), "Post-Corona-Gesellschaft" (2020). Forschungsschwerpunkte: Zukunft der Arbeit und sozialen Sicherung, globaler Ausgleich, neue Wohlstandbilder. Mitglied u.a. von Scientists for Future, Attac, Gemeinwohlökonomie, , Südwind, Amnesty International.

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