Sport und Kultur als Schulen der Demokratie! Wie man mit Demokratiekompetenzen der Polarisierung begegnen kann 11./12.6.

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Sport und Kultur sind Felder, in denen aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen wie Polarisierung, Zukunftsängste und Konflikte sichtbar werden. Gleichzeitig sind es jene Orte, an denen demokratische Praxis und Dialog erfahren, trainiert und gestärkt werden können. Akteur*innen in Sport und Kultur können durch ihr alltägliches Handeln und ihre Vorbildwirkung einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt einer Gesellschaft und für die Demokratie leisten.

Sie darin zu stärken, ihre Erfahrungen fruchtbar zu machen und Demokratiekompetenzen zu fördern, ist Ziel dieses Workshops “Sport und Kultur als Schulen der Demokratie”, zu dem die FH Salzburg am 11. und 12. Juni 2026 in Salzburg herzlich einladen: 

Die Veranstaltung bringt Vertreter*innen aus Sport- und Kulturvereinen sowie entsprechenden Institutionen zusammen, um Erfahrungen mit Polarisierung auszutauschen, diese gemeinsam einzuordnen und Handlungsspielräume im eigenen Arbeits- und Praxisfeld zu reflektieren.

Ziele des Workshops:

·  Polarisierungsprozesse in Sport und Kultur besser zu verstehen

·  Erfahrungen und Perspektiven aus unterschiedlichen Praxisfeldern miteinander ins Gespräch zu bringen

·  Demokratiekompetenzen zu stärken und Methoden durchzuspielen

· gemeinsam zu reflektieren, wie Demokratiekompetenzen in Vereinen gelebt werden können; nach außen wie nach innen,

· und Sport- und Kulturinstitutionen als Lern- und Erfahrungsräume demokratischer Praxis zu stärken

Die Veranstaltung ist dialogisch und praxisorientiert angelegt und versteht die Teilnehmenden als aktive Mitgestaltende. Der sektorübergreifende Austausch zwischen Sport und Kultur eröffnet Raum für gemeinsame Reflexion vergleichbarer gesellschaftlicher Herausforderungen.

Als Teil eines europäischen Projekts zu Polarisierung und demokratischer Kultur (gefördert von der Robert-Bosch-Stiftung) werden Erfahrungen und Erkenntnisse systematisch aufgearbeitet, um ihre Weiterverwendung in der Praxis zu  ermöglichen.

Eckdaten

·                    Ort: Fachhochschule Salzburg, Campus Urstein

·                    Zeit: Do, 11.06. 14-18 Uhr – Fr, 12.06. 9-16:00 

·                    Weitere Details: Pro Teilnehmer*in können nach Vorlage der Belege bis zu 300 € Reise- und Übernachtungskosten rückerstattet werden. Für Verpflegung während des Workshops ist gesorgt.

Wir bitten um Anmeldung bis 10. Juni.  

Für Anmeldung, Rückfragen oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

demokratieworkshop@fh-salzburg.ac.at

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Hans Holzinger

Zukunfts- und Nachhaltigkeitsforscher, Senior Adviser der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen in Salzburg, Bildungswerkleiter in Seekirchen, 2010-2014 Lehrauftrag an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Autor und Vortragender, Auswahl Bücher: "Wirtschaftswende" (2024), "Post-Corona-Gesellschaft" (2020), "Von nichts zu viel - für alle genug" (2016), "Neuer Wohlstand. Leben und Wirtschaften auf einem begrenzten Planeten" (2012); "Sonne statt Atom. Robert Jungk und die Debatten über die Zukunft der Energieversorgung seit den 1950er-Jahren" (2013), "Von nichts zu viel - für alle genug" (2016), "Post-Corona-Gesellschaft" (2020). Forschungsschwerpunkte: Zukunft der Arbeit und sozialen Sicherung, globaler Ausgleich, neue Wohlstandbilder. Mitglied u.a. von Scientists for Future, Attac, Gemeinwohlökonomie, , Südwind, Amnesty International.

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