Einladung zum Auftakttreffen der neuen Plattform: Stop ReArm Europe Austria – Frieden und soziale Gerechtigkeit statt Krieg!

Aus der Friedensforschung gibt es Warnungen, dass militärische Aufrüstung nur eine Scheinsicherheit erzeugt, es vielmehr wieder Rüstungskontrollgespräche brauche

Hier ein Aufruf, den wir daher gerne unterstützen:

„Wir laden herzlich ein, Teil der neuen Plattform Stop ReArm Europe – Austria zu werden. Gemeinsam wollen wir für Frieden, Geschlechtergerechtigkeit, Klima- und soziale Gerechtigkeit eintreten.

Das europaweite Bündnis Stop ReArm Europe wird bereits von über 1.000 zivilgesellschaftlichen Organisationen getragen und wächst stetig. Für das Wochenende des 21.-22. November sind erneut internationale Aktionstage geplant – dem möchten wir uns anschließen. 

Daher ist es Zeit, auch in Österreich starke Strukturen aufzubauen, um für den November groß zu mobilisieren – gegen Krieg, Austerität und Klimakatastrophe, für soziale Gerechtigkeit und Frieden. Seid ihr dabei?

Kick-Off Treffen

📅

 15. September, 15–17 Uhr (online)

Anmeldung: über diesen Registrierungslink
                          oder per E-Mail an gk@abfang.org

Alle Organisationen und Gruppe, die die untenstehende Erklärung unterstützen, sind herzlich willkommen. Über die weitere Struktur und Arbeit der Plattform, werden wir beim Treffen sprechen.

Inhaltliche Grundlage

Als gemeinsame Basis dient die übersetzte Erklärung von Stop ReArm Europe:

„Wir lehnen die Pläne der Europäischen Union ab, zusätzliche 800 Milliarden Euro für die Aufrüstung auszugeben. Ebenso lehnen wir die Erhöhung der Militärausgaben in Nicht-EU-Staaten ab. Diese Hunderte von Milliarden Euro werden den Sozialausgaben, dem Gesundheitswesen, der Bildung, Löhnen, dem Friedensaufbau, der internationalen Zusammenarbeit, dem gerechten Umbau der Wirtschaft und der Klimagerechtigkeit entzogen. Sie kommen ausschließlich der Rüstungsindustrie in Europa, den USA und anderswo zugute. Wir sind überzeugt: Steigende Militärausgaben machen Krieg wahrscheinlicher und die Zukunft für alle unsicherer. In Zeiten akuter nuklearer Spannungen ist das unverzeihlich. Die Ausgaben führen zu mehr Schulden, mehr Kürzungen, mehr Grenzen und Abschottung. Sie vertiefen rassistisches Gedankengut und heizen den Klimawandel weiter an. Wir brauchen keine weiteren Waffen. Wir müssen uns nicht auf neue Kriege vorbereiten. Was wir brauchen, ist ein völlig anderer Plan: eine echte soziale, ökologische und gemeinsame Sicherheit – für Europa und die Welt. Wir stellen uns gegen den Krieg.“

Diese Forderungen wollen wir auf Österreich und seine besondere Rolle als neutrales Land beziehen: Aufbau von Strukturen zur Friedensförderung, keine Waffenexporte in Konfliktregionen oder an Kriegsparteien, und Förderung umfassender Sicherheit durch soziale Gerechtigkeit, Geschlechtergerechtigkeit, Klimagerechtigkeit und Solidarität.

Kontakt:

Bei Fragen melde dich gerne bei Max Hollweg (max.hollweg@attac.at) oder Hanna Braun (hanna.braun@attac.at) oder bei Gerhard Kofler (gk@abfang.org).

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Hans Holzinger

Zukunfts- und Nachhaltigkeitsforscher, Senior Adviser der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen in Salzburg, Bildungswerkleiter in Seekirchen, 2010-2014 Lehrauftrag an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Autor und Vortragender, Auswahl Bücher: "Wirtschaftswende" (2024), "Post-Corona-Gesellschaft" (2020), "Von nichts zu viel - für alle genug" (2016), "Neuer Wohlstand. Leben und Wirtschaften auf einem begrenzten Planeten" (2012); "Sonne statt Atom. Robert Jungk und die Debatten über die Zukunft der Energieversorgung seit den 1950er-Jahren" (2013), "Von nichts zu viel - für alle genug" (2016), "Post-Corona-Gesellschaft" (2020). Forschungsschwerpunkte: Zukunft der Arbeit und sozialen Sicherung, globaler Ausgleich, neue Wohlstandbilder. Mitglied u.a. von Scientists for Future, Attac, Gemeinwohlökonomie, , Südwind, Amnesty International.

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