Das Friedensbüro feierte 40-jähriges Bestehen – wir gratulieren herzlich!

Seit vier Jahrzehnten setzt sich das Friedensbüro Salzburg für gewaltfreie Konfliktbearbeitung, Dialog und Friedensbildung ein. Am 22. Oktober feierte der Verein sein 40-jähriges Bestehen im OFF Theater. Zahlreiche Wegbegleiter*innen, Unterstützer*innen und Gäste aus Politik und Zivilgesellschaft kamen zu einem Fest der Begegnungen im Zeichen des Friedens zusammen. Musikalisch begleiteten Yella Schwarzer und Christa Renoldner den Jubiläumsabend mit Friedensliedern. Das Improtheater des OFF Theaters sorgte für herzhaftes Lachen und gute Laune. Mehr zur bisherigen Erfolgsbilanz sowie zu den Gästen gibt es auf der Friedensbüro-Homepage.

Das Friedensbüro entstand 1986 im Rahmen der weltweiten Proteste gegen den Rüstungswettlauf und den Kalten Krieg. Aus der Friedensbewegung entwickelte sich eine Anlaufstelle, die friedenspolitisches Engagement mit konkreter Bildungsarbeit verbindet. Heute reicht das Angebot von Workshops zur Gewaltprävention und politischen Bildung über die Begleitung von Schulen in Konfliktsituationen bis zu Fortbildungen und öffentlichen Diskussionen.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen Konflikte konstruktiv bearbeiten und Verantwortung für ein friedliches Zusammenleben übernehmen können. Kinder und Jugendliche lernen, mit starken Emotionen umzugehen, Ausgrenzung entgegenzutreten und andere Perspektiven wahrzunehmen. Pädagog*innen und weitere Fachkräfte erhalten Unterstützung für den Umgang mit Mobbing und eskalierenden Konflikten.

Im Bild oben: Barbara Sieberth und Elisabeth Kocher, Geschäftsführerinnen im Friedensbüro, präsentieren die Geburtstagstorten. Foto: Friedensbüro, Martin Sturmer

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Hans Holzinger

Zukunfts- und Nachhaltigkeitsforscher, Senior Adviser der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen in Salzburg, Bildungswerkleiter in Seekirchen, 2010-2014 Lehrauftrag an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Autor und Vortragender, Auswahl Bücher: "Wirtschaftswende" (2024), "Post-Corona-Gesellschaft" (2020), "Von nichts zu viel - für alle genug" (2016), "Neuer Wohlstand. Leben und Wirtschaften auf einem begrenzten Planeten" (2012); "Sonne statt Atom. Robert Jungk und die Debatten über die Zukunft der Energieversorgung seit den 1950er-Jahren" (2013), "Von nichts zu viel - für alle genug" (2016), "Post-Corona-Gesellschaft" (2020). Forschungsschwerpunkte: Zukunft der Arbeit und sozialen Sicherung, globaler Ausgleich, neue Wohlstandbilder. Mitglied u.a. von Scientists for Future, Attac, Gemeinwohlökonomie, , Südwind, Amnesty International.

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