DIE ZIVILGESELLSCHAFT DER ZUKUNFT | Symposium im Rahmen der Ars Electronica 2020

„Von der Akuthilfe in der Krise zur Triebfeder sozialer Innovation“ lautet das Motto dieser Tagung, die auch online stattfindet. Wann, wenn nicht jetzt über die Zukunft der Zivilgesellschaft reden? Wie schon 2015 die Flüchtlingskrise, hat 2020 nun auch die Coronakrise gezeigt, welche Rolle zivilgesellschaftliches Engagement für unsere pluralistische, offene und solidarische Gesellschaft spielt. Wieder einmal wurde deutlich, wie unmittelbar, effektiv und innovativ jene Initiativen, Vereine, NGOs, NPOs und Einzelpersonen, kurz all jene, die üblicherweise als die „Zivilgesellschaft“ gelten, zu handeln imstande sind. Nachdem der erste Schock der Krise nun aber hinter uns liegt, müssen wir darangehen, die vielzitierte Welt nach – oder besser mit – Corona zu gestalten. Es gilt, aus den vielen neuen, kreativen Ausprägungen zivilgesellschaftlichen Engagements, die in der Akutphase der Krise entstanden sind, Instrumente und Strategien zu formen, die eine nachhaltige soziale Innovation befördern. Welche Ansätze das sein könnten, wen und was es braucht, sie zu etablieren und nicht zuletzt, was wir alle uns von der „Zivilgesellschaft der Zukunft“ eigentlich erwarten, steht im Mittelpunkt unseres Symposiums mit Expert*innen, Aktivist*innen und Entscheidungsträger*innen.  

Wann: Samstag, 12. September 2020, 10:00 – 16:00 Uhr

Wo: online* – via YouTube oder Facebook-Live-Stream – oder vor Ort im Sky Loft des Ars Electronica Centers (mit stark begrenzter Personenanzahl)

Teilnahme: kostenlos

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Hans Holzinger

Zukunfts- und Nachhaltigkeitsforscher, Senior Adviser der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen in Salzburg, Bildungswerkleiter in Seekirchen, 2010-2014 Lehrauftrag an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Autor und Vortragender, Auswahl Bücher: "Wirtschaftswende" (2024), "Post-Corona-Gesellschaft" (2020), "Von nichts zu viel - für alle genug" (2016), "Neuer Wohlstand. Leben und Wirtschaften auf einem begrenzten Planeten" (2012); "Sonne statt Atom. Robert Jungk und die Debatten über die Zukunft der Energieversorgung seit den 1950er-Jahren" (2013), "Von nichts zu viel - für alle genug" (2016), "Post-Corona-Gesellschaft" (2020). Forschungsschwerpunkte: Zukunft der Arbeit und sozialen Sicherung, globaler Ausgleich, neue Wohlstandbilder. Mitglied u.a. von Scientists for Future, Attac, Gemeinwohlökonomie, , Südwind, Amnesty International.

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