Armut sichtbar machen, Reichtum hinterfragen | Gelungene Aktion zu 100 Jahre Jedermann

Armut sichtbar zu machen und die zunehmenden Einkommens- und Vermögensunterschiede zu hinterfragen, war das Ziel einer öffentlichen Tafelrunde am Residenzplatz in Anlehnung an die Tischgesellschaft des Jedermann. Solidarisches Salzburg wollte mit der Aktion anlässlich 100 Jahre Jedermann darauf aufmerksam machen, dass wir über Armut weltweit, aber auch in Österreich und Salzburg nicht schweigen dürfen, so Peter Ruhmanseder, Sprecher der Initiative. Die von Carmen Bayer von der Salzburger Armutskonferenz und dem Sozial- und Armutsforscher Heinz Schoibl vorbereitete und moderierte Diskussion bot die Möglichkeit, mit geladenen ExpertInnen sowie dem Publikum im Sinne einer „Agora“ ins Gespräch zu kommen. Mit dabei waren u. a. Peter Linhuber von der Notunterkunft „vinzidach“, Lena Cenic von der Diakonie Flüchtlingshilfe, die Künstlerin Susanne Lipinski und Hans Holzinger von der Robert-Jungk-Bibliothek.

Eine der zentralen Aussagen: „Die eklatanten Vermögens- und Einkommensunterschiede untergraben das Vertrauen in die Demokratie und sie sind leistungsfeindlich. Niemand kann das Hundertfache eines Durchschnittsverdieners leisten. Und hinter vererbtem Vermögen steht gar keine Leistung außer jemand führt einen vererbten Betrieb verantwortungsvoll weiter.“

Hier einige Bilder von der gelungenen Aktion:

 

 

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