Salzburg hat Platz für Geflüchtete | Breite Allianz aus NGOs, Kirche und einzelnen Gemeinden

„Salzburg kann Menschen aus den Lagern auf den griechischen Inseln aufnehmen. Landeshauptmann Haslauer soll hier Druck auf die Bundesregierung ausüben,“ so die Plattform Menschenrechte in einer Aussendung. Immer mehr Organisationen der Zivilgesellschaft, Pfarren und Privatpersonen fordern die Politik auf, von Menschlichkeit nicht nur zu reden, sondern so zu handeln. Auch die Katholische Kirche und die Salzburger Arbeiterkammer fordern die Aufnahme von Geflüchteten. Erzbischof Franz Lackner hat sich ebenso wie Elisabeth Mayr, Präsidentin der Katholischen Aktion, dafür ausgesprochen. Oberndorf hat sogar einen Gemeinderatsbeschluss gefasst, wonach zwei Familien aufgenommen werden könnten. Im Salzburger Gemeinderat wird im Jänner über einen Antrag abgestimmt, dass sich die Stadt zur Aufnahme von Geflüchteten bekennt. Laut dem zuständigen Landesrat Heinrich Schellhorn gibt es im Bundesland derzeit leerstehende 270 Plätze zur Versorgung von Geflüchteten. Die Plattform für Menschenrechte hat die Aktion „Salzburg hat Platz“ ins Leben gerufen, um Aktivitäten zu koordinieren. Am Sonntag, den 20. Dezember rief ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen zu einer Lichteraktion auf dem Platzl auf. Motto: Nie mehr Lager – Salzburg hat Platz. Eine Petition an Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer und die Landesregierung ersucht die Landespolitik, sich bei der Bundesregierung für die Aufnahme von Geflüchteten einzusetzen. Es ist noch nicht zu spät!

Fotos: Plattform Menschenrechte. mehr

Salzburger Nachrichten, 21. Dezember 2020

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