15 Jahre „Hunger auf Kunst & Kultur“ in Salzburg

Seit 2006 – also 15 Jahre – organisiert der Dachverband.Kultur.Salzburg gemeinsam mit der Salzburger Armutskonferenz, Laube GmbH & Theater ecce die Aktion »Hunger auf Kunst & Kultur« im Bundesland Salzburg. Derzeit nehmen an die 220 Organisationen teil (inkl. Öffentlicher Bibliotheken). In den 15 Jahren wurden über 93.000 Karten im Gegenwert von über 1 Million Euro zur Verfügung gestellt. Im Bild: Gratulation an die Aktion beim Kulturfrühstück 2021 mit LHStv. Heinrich Schellhorn vor dem Spielzelt von Theater ecce.

Worum geht es? Auch Menschen mit finanziellen Engpässen haben ein Recht auf Kunst & Kultur.
Die Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“ versteht sich daher als Projekt, das die Bedeutsamkeit und Zugänglichkeit von Kunst und Kultur für alle Menschen in den Mittelpunkt stellt.Zu Gute kommen soll diese Aktion allen, die gerne am kulturellen Leben teilnehmen möchten, es sich aber nicht leisten können: Menschen, die Mindestsicherung oder Mindestpension beziehen, Arbeitslose, AsylwerberInnen, working poor etc. Finanziert wird die Aktion durch Spenden von BesucherInnen der jeweiligen Kultureinrichtung, Privatpersonen, Institutionen oder Firmen.

Foto: Land Salzburg – Susi Berger / Camera Suspicta 08.07.2021

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Hans Holzinger

Zukunfts- und Nachhaltigkeitsforscher, Senior Adviser der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen in Salzburg, Bildungswerkleiter in Seekirchen, 2010-2014 Lehrauftrag an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Autor und Vortragender, Auswahl Bücher: "Wirtschaftswende" (2024), "Post-Corona-Gesellschaft" (2020), "Von nichts zu viel - für alle genug" (2016), "Neuer Wohlstand. Leben und Wirtschaften auf einem begrenzten Planeten" (2012); "Sonne statt Atom. Robert Jungk und die Debatten über die Zukunft der Energieversorgung seit den 1950er-Jahren" (2013), "Von nichts zu viel - für alle genug" (2016), "Post-Corona-Gesellschaft" (2020). Forschungsschwerpunkte: Zukunft der Arbeit und sozialen Sicherung, globaler Ausgleich, neue Wohlstandbilder. Mitglied u.a. von Scientists for Future, Attac, Gemeinwohlökonomie, , Südwind, Amnesty International.

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