„Vier Pfoten“ hat die wahlwerbenden Parteien um Antworten zu Tierschutz gebeten

Die NGO „Vier Pfoten“  hat den antretenden Parteien einen Fragenkatalog geschickt und sie gebeten, Stellung zu den wichtigsten Tierschutz-Themen zu nehmen. Als einzige Partei hat die ÖVP – die bekannterweise das Landwirtschaftsministerium innehat – trotz mehrerer Nachfragen nicht reagiert und den Fragebogen nicht beantwortet. Von allen anderen Parteien wurden vollständige Antworten gegeben.

Auffallend war, dass das Vollspaltenverbot für vier Parteien, nämlich Grüne, NEOS, KPÖ und die Bierpartei, das dringendste Tierschutzthema in Österreich ist. Außerdem hat „Vier Pfoten“ die einzelnen Wahlprogramme der Parteien unter die Lupe genommen. Die SPÖ und die Grünen fordern unter anderem eine Kennzeichnung von tierischen Lebensmitteln nicht nur nach Herkunft, sondern auch nach Haltungsform. Auch Lebendtiertransporte sind für viele Parteien in den Wahlprogrammen ein Thema, wie etwa für die SPÖ, FPÖ, NEOS und Grüne. In den Programmen der ÖVP sowie der Bierpartei konnten wir keine Tierschutzthemen finden.

Hier geht es zu den Ergebnissen, hier zu den Kommentaren der Parteien und hier zur Analyse der Wahlprogramme.

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Hans Holzinger

Zukunfts- und Nachhaltigkeitsforscher, Senior Adviser der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen in Salzburg, Bildungswerkleiter in Seekirchen, 2010-2014 Lehrauftrag an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Autor und Vortragender, Auswahl Bücher: "Wirtschaftswende" (2024), "Post-Corona-Gesellschaft" (2020), "Von nichts zu viel - für alle genug" (2016), "Neuer Wohlstand. Leben und Wirtschaften auf einem begrenzten Planeten" (2012); "Sonne statt Atom. Robert Jungk und die Debatten über die Zukunft der Energieversorgung seit den 1950er-Jahren" (2013), "Von nichts zu viel - für alle genug" (2016), "Post-Corona-Gesellschaft" (2020). Forschungsschwerpunkte: Zukunft der Arbeit und sozialen Sicherung, globaler Ausgleich, neue Wohlstandbilder. Mitglied u.a. von Scientists for Future, Attac, Gemeinwohlökonomie, , Südwind, Amnesty International.

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